
Langsam endet die schöne faule Zeit als Studierender der Rechtsgeschichte, der jüdischen Alltags- und der allgemeinen Kulturgeschichte. Leider. Obwohl das halbe Jahr nicht ganz sorgenfrei war - schlagartige Verminderung der Sehkraft um zwei Dioptrin und noch andauernde Suche nach den Gründen - habe ich es doch genossen. Aber der Mensch muss Geld verdienen und so freut es mich, schon im Februar meinen Dienst in Iwano Frankiwsk antreten zu können, zumal ich Hoffnung habe, dass der Februar Quarantäne bringt und nicht so anstregend wird. Man braucht ja doch Zeit, eine Wohnung zu suchen, sich einzurichten usw. Nun, budjet. Ich warte nur noch auf den Pass und auf besseres Wetter! Mein Auto, ein neues vom alten Modell, hab ich jedenfalls einschneien und stehen lassen. Langsam guckt es aber schon wieder aus der schmelzenden Haube hervor. Hoffen wir, dass es mich gut in die Ukraine bringt!