Reisebilder aus der Ukraine, der Slowakei, Rumänien und Osteuropa. Reflexionen zum Alltag, Reiseberichte, Kurioses und Interessantes vom Zusammenleben der Völker, Privates für Freunde und Bekannte...
Montag, 2. März 2026
2026-02-25 Daniels Umzug nach Aschaffenburg
Der junge Herr hat endlich einen Job in der Stadtverwaltung in Aschaffenburg erhalten und also stand der Umzug von Berlin aus an. Ich hatte mich erboten den Transporter zu fahren und so passierte es dann auch. Erst Frankfurt/ Oder, dann Berlin, wo wir - Gott ist groß! - einen Parkplatz ziemlich genau vor der Haustür fanden. Abends ein ausgelassenes Treffen mit Götz und Haro von der Botschaft Chisinau (jetzt AA in Berlin) in einem mexikanischen Restaurant. Anderntags dann die Fahrt bis Aschaffenburg und das Ausladen des Umzugsguts. Die Waschmaschine hätte mir auf der 7. Treppe beinahe den Rest gegeben. Aber es ist offensichtlich gerade noch mal gut gegangen. Abends Umtrunk beim Griechen im Haus. Neuer Nachbar! ;-) Mittwoch bin ich dann nach einem kurzen Stadtgang zurück nach Leipzig, wo der Transporter abzugeben war. Aschaffenburg scheint wohlhabend- so viele Kneipen auf so kleiner Fläche! Und an einem Dienstag Abend alle gut besetzt! Sonst ist das Städtchen ganz hübsch, aber wenig spektakulär. Bis auf das Schloss- das ist toll und bietet über den Main einen schönen Anblick! (Bild)
2026-02-16 Mit Ludka in Wittenberg
Luther scheint es mir angetan zu haben, aber dem ist nicht so (Müntzer ist eher mein Favorit). Der Grund für den Ausflug nach Wittenberg war das Projekt "Schulbrücke", an dem meine ehemalige Schule aus Michalovce teilnahm. Kollegin Suskova hat das schon "zu meiner Zeit" organisiert und war auch dieses Mal als Begleitperson und Dolmetscherin mit dabei. Grund genug für ein Treffen bei einem leckeren Mittagessen (Italiener an der Stadtpfarrkirche) und einem überwältigend leckeren Apfelstrudel in einem mexikanischen (!) Steakhaus schräg gegenüber der Anschlagstür an der Schlosskirche. Wow! Ansonsten: Ein schöner Tag mit einem harmonischen Gedankenaustausch. Alles wie vor 10 Jahren und also so, als wären wir erst gestern auseinander gegangen. Danke für den schönen Tag!
2026-02-13 Abschmücken in Freiberg
Schwiegermutter meinte zwar, im Erzgebirge blieben die Weihnachtssachen so lange stehen, bis der Schnee getaut wäre, aber an diese "Regel" konnten wir uns nicht erinnern. Auch "Maria-Lichtmess" war als Datum im Gespräch. Keine Ahnung, wann und was das sein soll. ;-) Jedenfalls schritten wir zur Tat, räumten den Figurenschmuck (Bild) ab und stellten die Deko aus russischem Holzgeschirr wieder auf. Ich dachte, das würde eine Stunde dauern, aber das Reinigen und Verpacken zog sich. Am späten Nachmittag war das meiste verstaut, aber beileibe nicht alles. Schwippbogen und ein Lichterbaum auf dem Balkon z.B. sollten unbedingt noch stehen bleiben. Dann sei's halt so. Lustig war es trotzdem und wie immer waren wir in Lichtenberg "beim Griechen".
2026-01-25 Wismar
Der fällige Elternbesuch fiel auf ein Wochenende mit schönem Wetter, das wir zu einem Spaziergang an der leicht befrorenen Ostsee nutzten. (Bild) Rund einen Monat später gab es "oben" Packeis, wie wir es schon Jahre nicht mehr erlebt hatten! Dieses Mal aber absolvierten wir unseren kleinen Spaziergang ohne dieses spektakuläre Schauspiel. Es war nur eine kleine Runde - das Alter der Eltern macht sich nun doch bemerkbar. Sonst nichts Neues von der Küste. Manchmal ist das gut so.
2026-01-18 Eisleben und Querfurt
Nach wechselndem Wetter endlich ein strahlend-schönes Wochenende und wir beschlossen es zu nutzen. Wohin? Was haben wir hier in der Nähe noch nicht gesehen? Die Wahl fiel auf die Lutherstadt Eisleben und auf das benachbarte Querfurt, dessen Burg Uta als "Filmburg" kannte. Und so geschah es dann auch.
Eisleben war ganz hübsch, aber ziemlich verschlafen und gastronomisch eher eine Wüste- jedenfalls rund um den zentralen Platz, den Touristen wegen der Stadtkirche und dem Sterbehaus Luthers wohl zuerst aufsuchen. (Bild unten) In den Kirchen waren wir, auch im Geburtshaus. Im Sterbehaus nicht. Die Ausstellung im Geburtshaus hat mir nichts gegeben, aber die historischen Räumlichkeiten waren ziemlich beeindruckend.Dann ab nach Querfurt. Die Burganlage ist filmreif, das schon. Aber von der alten Stadt ist nicht mehr so viel zu sehen, wie ich gedacht hatte. Was hatte ich erwartet? Wahrscheinlich eine Art Quedlinburg in klein. Mag sein, der Anspruch war zu hoch. Jedenfalls muss ich kein zweites Mal dorthin. Insgesamt war es dennoch ein gelungener "landeskundlicher" Ausflug.
Abonnieren
Kommentare (Atom)




