Reisebilder aus der Ukraine, der Slowakei, Rumänien und Osteuropa. Reflexionen zum Alltag, Reiseberichte, Kurioses und Interessantes vom Zusammenleben der Völker, Privates für Freunde und Bekannte...

Montag, 23. Juni 2025

2025-04-25 Lilienstein

Die Sache mit dem Königsstein war also ins Wasser gefallen. Jetzt also der Lilienstein. Das Wetter blieb regnerisch und bedeckt, aber es ging. Zunächst wanderten wir von Schandau nach Rathen, wo es ein deftiges Mittagessen gab. Auffällig, dass alle Kneipenbetreiber (bzw. ihr Personal), auf die wir stießen, Tschechen waren. Scheint nur noch mit Selbstausbeutung zu funktionieren...

Dann erreichten wir doch noch den Gipfel des Liliensteins, (Bild), von wo aus man einen herrlichen Blick ins Land hat. Die skurrilen Felsformationen dieses nicht umsonst als "romantisch" beschriebenen Gebirges taten ein Übriges: Ein schöner Tag, dem ein schöner Abend am Lagerfeuer folgte.

2025-04-24 Anreise zum Wandern im Elbsandsteingebirge

Utas Sportfreunde hatten wieder Wanderungen im Elbsandsteingebirge geplant und so fanden wir uns alle in Bad Schandau ein und brachen kurz darauf zur ersten Wanderung zum Königstein auf. (Bild) Das Wetter war noch angenehm, aber es drohte schon der Regen. Kaum auf der Festung angekommen, öffneten sich die Schleusen des Himmels und der Wolkenbruch ließ uns einsehen, dass das Geld für die gerade gekauften Karten eine Fehlinvestition war. Mit dem Burgexpress und der Fähre kamen wir halbwegs trockenen Fußes ins Hotel, wo wir einen schönen ersten (Bier-, Sekt- und Wein-) Abend hatten. 
 

2025-04-22 Geburtstag in Freiberg

Schwiegervater (Mitte) hat Geburtstag und alle sind da! Naja, wenigstens alle von "unserer Seite". Dadurch, dass Ostern nahe am Termin lag, konnten den Enkelinnen dabei sein und ich eben auch. Angereist waren wir also aus Chisinau (2000 km), Bochum (520 km), Wien (450 km) und Leipzig (100 km). Das wollen wir lieber nicht auf den ökologischen Fußabdruck umrechnen, aber wozu auch? Den Opa hat's gefreut und die wirklichen Katastrophen finden ohnehin woanders statt. Kurz: Wir hatten einen schönen Tag!  

 

2025-04-20 Ostermarkt in Leipzig

Früh habe ich Anka von der Bahn abgeholt, Franziska war schon da. Dann sind wir in die Stadt zum Markt. Dieses Mal war es dort sehr schön. Keine Ramsch- Buden, sondern Österliches und Mittelalterliches. Sogar die Kinderkarussells waren im Vikinger- Stil und auf der Bühne gab es die zu solchen Anlässen üblichen "Traditionals". An Fresserei war auch alles vorhanden, was das Herz begehrt. Wir wurden satt und wanderten zufrieden nach Hause. Leipzig ist vielleicht kein Klein- Paris mehr, aber trotzdem schön. ;-) 

2025-04-17 Zelte abbrechen in Chisinau

Nein, ich wollte keine Geschenke mehr, da ich nicht mehr weiß, wohin damit. Meine Kolleginnen haben mich trotzdem beschenkt: Sie wollten meine Stunden übernahmen, damit ich früher abreisen und länger zu Hause bleiben kann. Ein schönes Geschenk. Danke! So konnte ich, bedroht durch ein Wiedereinreiseverbot (die für mein Auto geltende 180- Tage- Regel war an mir vorbei gegangen), meine Sachen "evakuieren" (Bild oben- ein Teil des Gepäcks) und auch noch die Osterzeit zu Hause verbringen! Klar, was man hier auf dem Bild sieht, ist nur ein Bruchteil dessen, was mein Auto abzutransportieren hatte- Dabei habe ich alles, was ich nicht mehr brauchen werde, verschenkt, und alles, was altersschwach geworden war am Müllplatz zur freien Verwendung deponiert. (Seitdem kam ich mir schon ein paar Mal selbst entgegen! ;-) ) 

 Die Reise verlief wie üblich. Suceava mit Mircea und Alex. Dann allerdings führ ich nicht bis Satu Mare, sondern weiter bis Nyiregyhaza. Das Ozon- Hotel liegt schön im Wald und ich konnte noch ein bisschen an frischer Luft spazieren gehen. Auch die Zimmer waren angenehm, wenn auch nicht eben preiswert. Dafür war das Essen enttäuschend. Wo sind die Zeiten hin, als es überall in Ungarn leckeres und preiswertes Essen gab? Schade. Anderntags bin ich dann bis Leipzig durchgefahren.

Samstag, 7. Juni 2025

3035-04-12_Einladung von der 12 b

Sie hatten unsicher angefragt, ob ich nicht auch mal mit ihnen ein Bierchen trinken gehen würde, obwohl sie doch noch meine Schüler seien. Naja, warum nicht? Ist ja nicht "schuloffiziell", sondern privat, und alle sind schon 18.

So war ich mit Vlad (vorne links), mit Calin (links hinter mir), mit Gabriel (rechts hinten) und mit Maia und ihrem Freund (vorne rechts) bei Andys. Auch das war ein schöner Nachmittag und dem Vlad Jechel könnte ich immer noch was tun: Er hat erst im DSD das Mündliche und dann im ÖSD das Schriftliche nicht bestanden. Nun lernt er fürs Abitur, sprach aber in der Kneipe ganz locker und interessant. Warum nicht früher, du Knallkopp? Calin und Gabriel wollen vielleicht in Deutschland studieren und sprechen wirklich gut. Maia musste für ihren Freund, auch aus der 12 b, aber aus der Englisch- Gruppe, dolmetschen. Ging alles hervorragend. Vielleicht sollte man den Sprachunterricht überhaupt in Kneipen verlagern? 

2025-04-11 Geburtstagsparty im Tiflis

Torte im Kabinett reicht natürlich nicht. Also trafen wir uns am 11. 04. im georgischen Restaurant. Die Atmosphäre war super aus zwei Gründen: Zum einen gab es eine Familienfeier und für diese Gäste spielte ein Saxophonist ein geniales Repertoire und das auch noch gedämpft und zum anderen waren die versammelten Kolleginnen (Bild unten) ausgesprochen lustig. Es wurde gelacht und gescherzt und wie immer gab es Anekdoten "von früher". Die waren eigentlich gar nicht lustig, aber die Erzählerinnen lachten die Entbehrungen und Demütigungen der 90er Jahre einfach weg. Wie so oft zeigte sich auch hier: Was einmal ein Problem war, ist etwas später schon eine Anekdote!
Zu Essen gab es natürlich auch was (Bild oben). Mein Jula- Kebab war ganz große Klasse und alles andere schmeckte auch hervorragend. Das hiesige Essen wird mir in Deutschland, wo alles nicht schlecht, aber auch fast nie wirklich gut ist, sehr fehlen. Die lustige Gesellschaft allerdings auch. Man hat das Gefühl, je schlechter es meinen Kolleginnen z.B. in der Schule geht, umso ausgelassener und fröhlicher lachen sie und machen sich dabei über sich selbst und ihre Arbeitslast lustig. Möge es ihnen immer helfen! (Blödes Programm. Es will die Darstellung nicht ändern!)