Reisebilder aus der Ukraine, der Slowakei, Rumänien und Osteuropa. Reflexionen zum Alltag, Reiseberichte, Kurioses und Interessantes vom Zusammenleben der Völker, Privates für Freunde und Bekannte...
Dienstag, 15. Juli 2014
Einmal rund um den "Pferdeberg"
Kobyletska Polyana II und Rakhiv
Kobyletska Polyana
Anreise am Sonntag. Da hatte mal jemand gesagt, "in der Nähe von Uzhorod". Naja, 280 km sind in der Ukraine nicht so viel, aber man fährt eben doch 4,5 h der Straßen wegen...
Das Quartier "Lazok" ist empfehlenswert. Tolle Lage mit Ausblick auf die umliegenden Berge und Täler und dazu eine geschlossene Anlage, die Zimmer oder Bungalows unterschiedlichen Zuschnitts und mit ansprechendem Komfort enthält. Dazu Sauna, ein "Bottich" für Heißbäder mit Mineralwasser und "Jura". Das ist der Chef, der etwas bullenhaft- bärbeißig daher kommt und als Boxer getaugt hätte. Aber er ist immer zur Stelle, wenn man ihn braucht, und kocht ansonsten vorzüglich. Das hat er in Prag gelernt, wo er 22 Jahre lang als Koch gearbeitet hat. Und so gibt es Gerichte wie "Prager Ente", "Eierkuchen Prager Art", "Tschechisches Rindergeschnetzeltes" usw. Lecker, lecker...
Ich wohnte im Bungalow (Bild oben). Großes Bett im Schlafraum und davon abgetrennt eine Sitzecke mit TV etc. Leider wurde es schnell muffig in der Bude, denn draußen wechselten 36 Grad und "gefrierender Regen" einander ab. Allabendlich kippten Gewitter Unmengen von Wasser in die Landschaft und abends und morgens regnete es fast immer. Dann dampfte das umliegende Land (Bild zwei) und man konnte zusehen, wie sich neue Wolken bildeten, die dann auch gleich wieder abregneten!
Trotz der Kälte gab es Spaß genug. Die Jugend rannte hin und her und war meist in der Sauna. Meine Frage, ob es vieleicht Decken gäbe, um weiter draußen sitzen zu können, trug mir ein super- komfortables Huzulen- Outfit ein! Alles Schafwolle. (Bild unten). Besonders liebte ich die Zottel- Pelz- Mütze aus Wolle im Dradlock- Style. ;-)
Trotz der Kälte gab es Spaß genug. Die Jugend rannte hin und her und war meist in der Sauna. Meine Frage, ob es vieleicht Decken gäbe, um weiter draußen sitzen zu können, trug mir ein super- komfortables Huzulen- Outfit ein! Alles Schafwolle. (Bild unten). Besonders liebte ich die Zottel- Pelz- Mütze aus Wolle im Dradlock- Style. ;-)
Sonntag, 6. Juli 2014
Slowakisches Paradies die Zweite
Heute das erste Mal mit "Ehemaligen" gewandert. Kleines deja vu. Wie in der Ukraine! ;-) Und genauso nett. Nur stehen Slowaken früher auf. Sogar in den Ferien wollten Monika und Richard um 08.30 Uhr los. Naja... So sind wir dann um 08.30 Uhr los und gegen 18.00 Uhr war ich wieder zu Hause.
Dieses Mal haben wir - Dank Monikas Vorschlägen - die optimale Route ausgewählt. Wir waren auf dem "tomasovsky vyhlad" (Bild oben), von wo aus es wirklich eine Klasse Sicht ins Land gibt. Dann ging es zum Hornad- Durchbruch (Bild zwei), wo es galt einige frei vor dem Fels hängende Metallgitter zu überwinden. Einziges Hilfsmittel war eine Kette. Auch die üblichen Leitern fanden wir wieder vor. Dann ging es am Hornad (Bild drei) aufwärts. Bei der "letanovský mlyn" zweigten wir zum Bach (Bild vier) ab und stiegen nach "klastorisky" auf, wo ich erst mal ein Bierchen zu mir nahm. Unterwegs gab es viel Spaß, weil sich Julia (Bild unten- Mitte), die wir in Zipser Donnerstag ;-) abholten, sich nicht fotografieren lassen wollte. Dann ließen Richards Kräfte nach. Ein Glück für mich! Mann, die Mädels schreiten aus wie die Gemsen. Das ist anderes Training als mit meinen Altersgenossen! Woher Monika diese Power hat? Sie wurde gar nicht müde, wirkte kaum angestrengt, und führte mit einem Tempo, das mich im Flachland angestrengt hätte! Und dabei ging es bisweilen steil 250 Höhenmeter aufwärts!
Ansonsten haben wir viel geschwatzt. Richard will sein DAAD- Vollzeitstipendium für ein Studium in Berlin nutzen. Leider wird er also nicht mehr in Kosice sein. Dafür bleiben mir die beiden Mädels erhalten. Sie studieren ab September VWL in Kosice. Ihr Deutsch wollen sie in einem Ferienlager bei Chemnitz und dann in Görlitz bei einem Jugendcamp aufbessern. Zumindest Monika hat das kaum nötig; trotzdem schön, dass sie ihren Sommer so aktiv gestalten. Also, Danke für den schönen Tag an meine Lieblinge aus der Octava B!
Samstag, 5. Juli 2014
Chata Plesnivec
Tatra- rauf auf den Rysi
Anfangs ging es durch ein bewaldetes Tal, das hier und da schöne Aussichten auf die umgebenden Berghänge bot. (Bild oben) Knapp eine Stunde marschierten wir auf einem Asphaltweg und dann ging es einen leichten Geröllhang aufwärts. Wir verließen das Tal, durch das man bis Poprad sehen kann. (Bild drei). Der erste Höhepunkt nach forschem und wenig ermüdendem Aufstieg war ein kleiner Bergseee voller Eisschollen. (Bild zwei) Dort, auf ca. 1750 m Höhe, begannen die letzten 500 Höhenmeter bis zur "chata".
Mittwoch, 2. Juli 2014
Klenov- Sucha Dolina
Ok, wer sich eine Trainingshose anziehen will, die er vielleicht vier Wochen nicht getragen hat, und sie nicht mehr problemlos über den Bauch bekommt, der sollte handeln! ;-) Und so schwang ich mich auf's Rad mit der Absicht, ein paar mehr (aber doch gemütliche) Kilometer zu machen. Am Ende waren es auf der Strecke Kosice- Margecany- Klenov- Kysak- Kosice etwas mehr als 80 km in 5 Stunden. Bergauf und bergab selbstverständlich. Das Wetter war optimal; nur manchmal störte der kühle Wind bei Abfahrten.
Ab Klenov war mir die Strecke neu. Sanfter als die vorherigen Aufstiege nach Kosika Bela (von ca. 350 auf über 800m/ nn.) und Velky Folkmar (von ca. 350 auf über 1200m/nn) und die entsprechenden Abfahrten präsentiert sich das Land geradezu lieblich. (Bild oben) Unterwegs ein paar alte Häuser in traditioneller Bauweise- einem Mix aus Stein und Holz. (Bild Mitte) Ja, das Land ist schön...
Ab Kysak dann wieder "meine Trainingsstrecke". Ich habe den schönen Blick der Abfahrt hinter Kysak dokumentiert, weil er mich immer freut. Irgendwann dahinter gibt es noch eine kleine "skala", eine Felswand also, die steil zur Straße hin abbricht. Nicht eben beeindruckend, aber hübsch. Nun bin ich rechtschaffen müde und muss mir überlegen, wie ich morgen das Training so fortsetze, dass eine Überlastung ausgeschlossen ist. Vielleicht joggen und ein bisschen Gewichte stemmen? Immerhin will ich am Freitag auf den Ryzi! Na dann... :-)
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