Auf der Rückfahrt versuchte ich mit mehr oder weniger großem Erfolg ein paar Eindrücke vom "Land" (im doppelten Wortsinne) einzufangen. Leider verwackelten die meisten Bilder, denn die Straßen haben durchaus ukrainisches Format und man muss aufpassen, nicht in irgendeinem tieferen Schlagloch einen Reifen oder die Achse einzubüßen. Zwei derartige Reparaturen konnten wir unterwegs sehen.
Reisebilder aus der Ukraine, der Slowakei, Rumänien und Osteuropa. Reflexionen zum Alltag, Reiseberichte, Kurioses und Interessantes vom Zusammenleben der Völker, Privates für Freunde und Bekannte...
Samstag, 5. Juni 2021
Nachtrag: 30. 05. 21 - Exkursion nach Puchari und Mimi (Vormittag)
Nachtrag: 29. 05. 21 Excursion nach Cricova Chateau Varthely
Dann kurze Fahrt nach Cricova, einem beliebten "Vorort" von Chisinau. Jedenfalls träumen alle meine Kolleginnen von einem kleinen Häuschen dort. Wohnen in Ruhe und doch nicht weit von der Hauptstadt. Anna hat es schon geschafft. Sie baut dort mit ihrem Mann ein altes Häuschen um und aus.Die Attraktion des Weingutes natürlich der Keller. Die unterirdische Stadt erstreckt sich mit einem "Straßennetz" von 120 km unter der Erde. (Bild zwei) Wozu diese Riesenanlagen gut sein sollen, hat sich mir wieder nicht erschlossen. Anfangs habe man hier nur Baumaterial für die "Weiße Stadt" Chisinau gewinnen wollen. Bloß, warum unter Tage? Man hätte doch einen Tagebau anlegen können, um den Kalkstein zu brechen. Egal, nun ist man stolz auf den größten Weinkeller der Welt.
Wie unten zu sehen, waren alle Lumpen dieser Welt (von Lukaschenko über Erdogan und ein paar asiatische Despoten bis Putin) schon da. Merkels Foto prangt an prominenter Stelle (viertes Bild) und natürlich hat sie - wie alle anderen - eine Jahrgangssammlung zum "Altern" hinterlassen, die ihr gehört. (Drittes Bild)Leider folgt die Weinproduktion dem alten Kombinatsprinzip und entgegen der begeisterten Meinung aller Moldawier, mit denen ich bisher darüber sprach, ist das meiste untrinkbarer Schrott. Ein paar brauchbare Sorten habe ich allerdings auch schon gefunden.Ganz anders "Chateau Vartely" in unmittelbarer Näher am Ortsausgang von Orhei gelegen. (Fünftes Bild) Die sanften Weinhänge vor den Toren machten einen sehr geputzten Eindruck und - anders als vor Cricova - gab es kein Unkraut zwischen den Rebstöcken. Der Inhaber des Gutes habe sein Fach in Deutschland gelernt, wurde uns stolz erzählt. Ansonsten gibt es französische Rebsorten und moldawische (Feteasca Negra und Saperavi). Leider fast alles Weißweinsorten und so endete mein versuch, mir einen teuren Geschenk- Rotwein zu leisten, im Desaster des Irrtums. Teuer war der in brauner Flasche abgefüllte Wein schon, bloß rot war er nicht. Ich hatte mich von der Flaschenfarbe neppen lassen.
Nachtrag: Das Schuljahr geht schon zu Ende
Samstag, 15. Mai 2021
Stadtspaziergang: Suche nach dem jüdischen Friedhof
Nachtrag: Online- Landesfinale Jugend debattiert in Kiew
Am Freitag war dann Finale. Meine Jury, Roland, Toni, Valentina (Alumna) und Romana, alles "alte Hasen". Und so haben wir auch dieses Mal einen würdigen Sieger (Nikolai) gekürt. Wie man sieht, müsste ich endlich mal zu Friseur. Bloß wann? Jetzt brechen die beiden letzten Schulwochen an und es kommt der Noten- und Klassenbuchstress und noch einmal muss ich 44 Arbeiten korrigieren, deren Resultate mitentscheidend sein werden für die Zulassung zum DSD im nächsten Jahr. Aber dann, dann ist wieder mal ein Jahr vorbei...
Nachtrag: 09. Mai in Chisinau
(Ansonsten weiß wieder nur Google allein, was los ist. Ich kann die Bilder nicht bewegen und auch den Text nicht sinnvoll anordnen.)
Nachtrag: Ferien - Suceava
Also habe ich mir die Zeit mit Korrekturen "vertrieben". Etwas über 80 Stück und diverse Tests lagen auf dem Schreibtisch und ich arbeitete bis in die Nacht hinein, um Ferien- Zeit für Rumänien zu gewinnen.
Am Dienstag, dem 06. 05. bin ich dann nach Suceava. Probleme gab es keine. 20 min an der Grenze- sensationell! Abends "Osterlamm" mit ordentlich Osterwasser (Rotwein!) bei Tanases. War lecker. Anderntags dann einkaufen. Zum Glück hatte mein Stammgeschäft alle Teile für meinen Brother- Kopierer "am Lager". Das wären allerdings die letzten Trommeln und Original- Toner- Kartuschen, wann wieder Nachschub kommt, könne man mir nicht sagen. Lieferschwierigkeiten. Mittags noch einmal mit Mircea und Alex fein gespeist. Bis 22.00 Uhr ist ja alles auf.
Den Nachmittag nutzte ich dann für einen Spaziergang zur Burg hinauf. (Bild oben) Den Abstieg wählte ich durch das kleine Zigeuner- Viertel. Wo die Leute wohnen erkennt man immer gleich an den zum Trocknen heraus gehängten Teppichen und anderem Zeugs. (Bild zwei) Die Stadtkirche ist frisch saniert. (Bild drei) Sonst gibt es nichts Neues. Am Rathaus erkennt man den vom Brand zerstörten Dachstuhl nur, wenn man es weiß und genau hin sieht. Von außen ist schon wieder alles angestrichen und die Spuren sind also beseitigt.














