Gestern kamen die Temperaturen nicht über 8 Grad raus. Heute sanken sie von 19 Grad in Ungarn auf 5 Grad in den Bergen. Kein Wunder, dass mich auf der Passhöhe fetter Nebel überraschte, der die Bergfahrt ein bisschen behinderte. Man sieht es auf den Bildern eins und zwei und ahnt anhand von Bild drei, welche Sichtverhältnisse es dann auf der Straße gab. Trotzdem kam ich mal wieder gut an und hoffe nun auf interessante, wärmere und also entspannte zwei Monate bis zu den Ferien.
Reisebilder aus der Ukraine, der Slowakei, Rumänien und Osteuropa. Reflexionen zum Alltag, Reiseberichte, Kurioses und Interessantes vom Zusammenleben der Völker, Privates für Freunde und Bekannte...
Sonntag, 30. April 2017
Rückfahrt nach Suceava
Gestern kamen die Temperaturen nicht über 8 Grad raus. Heute sanken sie von 19 Grad in Ungarn auf 5 Grad in den Bergen. Kein Wunder, dass mich auf der Passhöhe fetter Nebel überraschte, der die Bergfahrt ein bisschen behinderte. Man sieht es auf den Bildern eins und zwei und ahnt anhand von Bild drei, welche Sichtverhältnisse es dann auf der Straße gab. Trotzdem kam ich mal wieder gut an und hoffe nun auf interessante, wärmere und also entspannte zwei Monate bis zu den Ferien.
Dienstag, 18. April 2017
Heimfahrt zu Ostern
ich die 15 Euro für die Autobahn- Vignette ausgegeben habe...
Sonntag, 9. April 2017
Klassenfahrt mit den 10F
Um 04.56 Uhr musste ich dann noch mal raus und in einem Zimmer für Ruhe sorgen, in dem es offensichtlich Bierreserven für eine durchwachte Nacht gegeben hatte. Aber mein Erscheinen wirkte und es gab dann Ruhe.
Im Abenteuerpark kann man schwimmen, Baumpfade entlang klettern und schießen, grillen usw. Leider war das Wetter nicht optimal und so blieben viele Lokale geschlossen. (Bild ach) Die Jungs beschäftigten sich mit Fußball (Bild neun, Andrei A., Cosmin und Nicu v.l.n.r.), einige andere spielten Tennis. Die Mädchen saßen auf der Bank und schwatzten. Baden wollte niemand.
Heute (Bild unten, Sandra mit Katy und den "Franzosen") passierte sonst nicht mehr viel. Wieder zu Hause sank ich erst einmal ins Bett und schlief. Jetzt werde ich dieses "Programm" fortsetzen...
Sonntag, 2. April 2017
Suceava- Rundfahrt
Schönes Wetter, also los! Dieses Mal wollte ich Richtung Horodniceni und also über die markanten, steppenähnlichen Erhebungen linksseitig der Straße nach Ciprian Porumbescu. (Bild eins)
Oben angekommen sah ich in der Ferne eine Wasserfläche und entdeckte einen Weg dorthin. Vielleicht soll der mal eine Asphaltstraße werden, denn er war aus Steinschutt aufgeschüttet und ab und an etwas zäh zu befahren. Ich war froh, als ich einen "normalen" Feldweg fand, der zum Staubecken führte. (Bild zwei)
Es erwies sich, dass bis Falticeni wie an einer Perlenschnur aufgereiht ein Staubecken nach dem anderen kommt. Ich folgte diversen Feldwegen, ehe ich wieder auf der Steinschuttstraße ankam. Mein kleines Rad bewährte sich und ohne die dicken Profilreifen eines Mountainbikes wäre ich da schwerlich durchgekommen. (Bild drei)
Am Ende einer langen Fahrt querfeldein, also wirklich von Feld zu Feld und See zu See, kam ich doch wieder in der Zivilisation an. Allerdings sieht man den Dörfern an, dass keine asphaltierten Straßen dorthin führen. Sie sind noch traditioneller als die, durch die ich bisher kam. (Bild vier) Hier fehlen sogar die Hinweise auf EU- Projekte, d.h. es dürfte an allem Luxus fehlen. Licht haben sie, Strommasten führen von Haus zu Haus, aber die sonst unübersehbaren Satellitenschüsseln fehlten hier an vielen Häusern. (vgl. Bild fünf)
Dann kam der größte der Seen, an dem Falticeni liegt. (vorletztes und letztes Bild). Ich musste ganz herum, um dann auf der anderen Seite quasi "zurück" zu fahren. :-( Sehr hinderlich war dabei der starke Wind, der Küstenformat hatte. Manchmal dachte ich, ich würde auf der Stelle treten, zumal in der kleinsten Übersetzung das Hinterrad öfters durchdrehte und mit Steinen schmiss, statt mich langsam nach oben zu schieben. Immerhin war der Ausblick auf Falticeni, das man im unteren Bild am Ende des Sees erahnen kann, ziemlich schön. Der Umweg hat sich also gelohnt.
Leider gab es in Richtung Suceava keinen anderen Weg als die Hauptstraße. Genau 20 km! In 45 min schaffte ich die bergige Strecke- ich hatte nach der langen Demmelei in den unteren Gängen einfach Lust, mal richtig in die Pedale zu treten und das Streckenprofil war so, dass ich mein Rad durchgehend maximal belasten konnte. Ist kein Rennrad, aber für meine Zwecke gut geeignet, wie sich heute endgültig herausstellte. Danach ging es unter die Dusche, was sehr nötig war, um den ganzen Staub und Dreck abzuwaschen. ;-)

Insgesamt war ich also 60 km unterwegs, wozu ich ca. 4 h brauchte. (Der Streckenverlauf ist dem letzten Bild zu entnehmen.) Erstaunlich bei dem Cross- Anteil! Aber draußen hatte es 20 Grad und im strahlnden Sonnenschein ist nichts besser, als die Bewegung an frischer Luft. Man kann auch gut abschalten, was ich heute gebraucht habe, nachdem mich diverse Marx- Lektüren wieder an die Grenzen des Fassungsvermögens geführt hatten.
Immerhin hatte ich eine so interessante wie nervende Idee: Interessante Idee: Nach Schiller ist der Mensch nur dort ganz "bei sich", wo er spielt. Da in der Schule spielen verboten ist, kann dort der Schüler nur "außer sich" sein. (Im Wortspiel scheint der Grund für sein asoziales Verhalten auf!) Will man das Verhältnis von Schüler und Schule fassen, dann kann man nur sagen: In der Schule wird der Schüler gleich einem Dritten (Bildungsziel) gesetzt; das heißt, er ist sich selbst gleich (insofern er er selbst ist) und zugleich nicht gleich (insofern er durch Zwang außer sich gesetzt ist). Da man nicht zugleich man selbst und nicht man selbst sein kann, folgt, dass Logik die Wirklichkeit nicht erfasst. "Logik" denunziert sich ständig selbst als die unserer (kapitalistischen) Wirklichkeit gemäße Denkform. Es gilt, in der Empörung über die Zustände über sie hinaus zu gehen!
Insgesamt war ich also 60 km unterwegs, wozu ich ca. 4 h brauchte. (Der Streckenverlauf ist dem letzten Bild zu entnehmen.) Erstaunlich bei dem Cross- Anteil! Aber draußen hatte es 20 Grad und im strahlnden Sonnenschein ist nichts besser, als die Bewegung an frischer Luft. Man kann auch gut abschalten, was ich heute gebraucht habe, nachdem mich diverse Marx- Lektüren wieder an die Grenzen des Fassungsvermögens geführt hatten.
Samstag, 1. April 2017
Rundfahrt Richtung Ciprian Porumbescu
Das Wetter war schön und mir fehlte nach den DSD- Tagen dringend der Sport. Also rauf auf den Bock, den Fotoapparat umgeschnallt, und los...
Kurz hinter Suceava weist ein Schild auf eine frei mitten im Feld stehende Holzkirche hin, deren Turm markant über die Ackerkrume lugt. (Bild oben) Ich bin hin, weil ich hoffte, von dort einen Blick auf das Suceava der anderen Seite erhaschen zu können. Man sieht aber nichts. Stattdessen hatte ich einen Strauß mit einem Rudel kleiner Kläffer auszufechten, die sich partout meiner Hosenbeine bemächtigen wollten. Erst die Drohung mit der Luftpumpe bewegte sie dazu, sich zu trollen. Weil ich nun mal auf dem Feldweg war, der so aussieht, als führe er irgendwohin, fuhr ich ihn einfach weiter. Aber etwas später endete er auf Weideland und ich konnte die Gelände- Qualitäten meines Mountain- Bikes ausprobieren. Mitten in der "Pampa" fand ich dann dieses "romantische" Gehöft, das wirklich noch bewohnt war. (Bild zwei)

Etwas weiter stieß ich erneut auf ein Schild, das auf eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert hinwies. Ich folgte dem Sandweg durch sanft geschwungene Hügel und fand in der Tat eine im Moldaustil erbaute turmlose Kirche, die ein bisschen an Arbore erinnert, aber nicht bemalt ist. (im Bild drei hinten),Sie wird gerade aus EU- Mitteln saniert. Überhaupt findet man in jedem (!) Dorf, durch das ich kam, Hinweistafeln auf das, was hier mithilfe von EU- Mitteln geschaffen wird. Meist sind es Spielplätze, Grünanlagen und Kanalisationen, oft auch Schulrenovierungen und eben Kirchensanierungen. Man sieht: Ab und an sind EU- Mittel ganz nützlich...
Nötig sind sie auch, wie man an so manchem Haus sieht, dessen Eigentümer kaum die Mittel haben werden, aus eigener Kraft zu modernisieren. (Bild vier) Überhaupt gibt es in den Dörfern wenig Neubauten. Meist findet man Um- und Ausbau und sehr oft einfach die Instandsetzung der alten Häuser im Bukowina- Stil (dieselben stehen zwischen Czernowitz und Kolomea auch), die sehr dann sehr nett anzusehen sind. (Bild fünf)
Allerdings dürfte der sanitäre Standard nicht so berauschend sein und Isolation ist ebenfalls nicht angesagt. Auf vielen Höfen sieht man kleine Anbauten oder einzeln stehende kleine Häuschen, die womöglich als Bad oder Sauna genutzt werden. Sonst Stallungen und Scheunen. Oft sind zwei Wohnhäuser zu finden, ein größeres (und moderneres) für die junge Familie und ein kleines altes Haus als "Altenteil". Auf manchen Höfen stehen auch große Mehrfamilienhäuser und die Zahl der Autos verrät, dass hier mehrere Familienmitglieder mit ihren Familien unter einem Dach wohnen.
Auf halbem Weg von Ciprian Porumbescu, einem Dorf, das nach einem in Rumänien populären Komponisten und Musiker benannt ist, nach Suceava, findet sich eine von Urstromtälern durchzogene, aber merkwürdig kahle Endmoränen (?) - oder Vorgebirgslandschaft, die an die Landschaftsformationen erinnert, die ich schon auf dem Weg nach Iași gesehen habe. Über diese Berge (Bild sechs) fuhr ich am letzten Wochenende, allerdings ohne Fotoapparat.
Schließlich gelangte ich nach einer ausgedehnten Tour von ca. 70 km (vgl. letztes Bild) wieder nach Suceava. Dieses Mal fuhr ich aber nicht die Straße hinein, auf der ich hinaus gekommen war, sondern bog auf die fast fertige Umgehungsstraße ab, weil ich wusste, dass dort eine eigentümliche Landschaft um einen Stausee herum zu bewundern ist. Und wirklich hatte ich von der Brücke eine schöne Aussicht ins Land. (Vorletztes Bild) Von dort ging es dann auf der Straße, die aus Iași kommt, in die Stadt herein. Ich konnte noch die "Villa Alexander" bewundern, ein dem antiken Landhausstil nachempfundenes Haus (künftiges Hotel oder Hochzeitshaus?), das mit einem weiß- glänzenden Material verkleidet ist, welches stark an "schneeweißen Marmor" erinnert. Ein bisschen kitschig, wie vieles hier, aber doch bemerkenswert. Leider stand die Sonne dem Fotowunsch gerade entgegen. Vielleicht beim nächsten Mal...
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