Also, der kleine - eigentlich günstig um die Ecke gelegene - Supermarkt "Wopak" kann mir nun endgültig... Ohnehin nicht gerade mit einem reichhaltigen Warenangebot gesegnet, nervte mich dort immer schon die beinahe aussichtslose Suche nach frischen Lebensmitteln. Meine Lieblingssorte Schmierkäse lag wochenlang mit dem Aufdruck eines um mehr als einen Monat überzogenen Verfallsdatums im Regal und als endlich Frischware auftauchte, also ein paar Packungen, die gerade noch so im Haltbarkeitszeitraum lagen, nahm die Verkäuferin sie mir aus dem Wagen und legte die alten rein. Die müssten halt weg... Nun, was einem arroganten Westler in einem solchen Falle über die Lippen kommt, kann man sich vorstellen. Ich habe mich nicht beliebt gemacht...
Trotz aller Vorsicht beim Einkauf hat es mich nun aber doch erwischt. Offensichtlich hatten die gestern "frisch" gekauften Kabanossi vom Typ "Mysliwskie", die auf ihrer Verpackung keinerlei Angaben über den Verfall tragen, doch länger als erwartet irgendwo in den hinteren Regalteilen gelagert, ehe sie von einer umsichtigen Verkäuferin endlich mal "nach vorne" gelegt wurden. Sie sahen ja auch noch gut aus und das wird gereicht haben, diese Aktion zu legitimieren!
Mir ist auch nichts aufgefallen. Die unseren Knackern ähnlichen Würstchen schmeckten wie gewohnt und bis 22.00 Uhr ging es mir gut. Dann aber setzten Magenkrämpfe ein, die trotz Mezym- Forte nicht nachließen. Einzige Linderung - Omas gute Wärmflasche! Durchfall kam etwas später. Ob meiner Bemühungen, endlich doch einzuschlafen, hatte ich das gegen 04.00 Uhr anfallartig über mich hereinbrechende Fieber gar nicht registriert. Von Schneestürmen und Eiswasser träumend begriff ich erst spät, dass der Schüttelfrost keine Kälte aus dem Traum war, sondern vom Fieber her rührte. Das kannte ich von Polen her, wo es mich schon einmal so erwischt hatte: Salmonellen! Kurz nach dieser Erkenntnis sckte ich - wie damals, als ich noch 40 Grad registriert hatte - einfach weg, ohne etwas unternehmen zu können. Aufgewacht bin ich dann gegen 13.00 Uhr und außer dem klatschnassen Bett war alles relativ normal. Ein bisschen kottrig fühlt es sich an, man hat Grummeln im Bauch.
Wenn sich die Anfälle nach Ablauf von 6 h wiederholen, hat es mich bös erwischt. Das wusste ich noch von damals, als ich vormittags brav ins Kolleg ging, nachmittags dann hingestreckt wurde. So hab ich heute die Bettwäsche gewaschen und dabei bang auf einen neuen Anfall gewartet. Nun sind die 6 h deutlich überschritten und ich habe schon zwei Mal was gegessen. Entwarnung also.
Was ist weiter zu tun? Der tägliche Nachhauseweg wird von jetzt an am Hotel "Nadia" und der dortigen Delikatess- Halle vorbei zum "Wopak" führen, wo ich nur noch Bier und Wasser kaufen werde, um es nicht so weit schleppen zu müssen. Mal abgesehen vom Sprachproblem ist Sich-Beschweren wohl aussichtlos. Es würde auch kaum was ändern. Beim Thema "Gesunde Lebensmittel" wussten jedenfalls viele der 20 Drogobycer Schüler von regelmäßigen Vergiftungen im Sommer zu berichten, weswegen sie dann "Produkte" ihrer Gärten bevorzugen. Wohl dem, der eine Datscha hat...
Reisebilder aus der Ukraine, der Slowakei, Rumänien und Osteuropa. Reflexionen zum Alltag, Reiseberichte, Kurioses und Interessantes vom Zusammenleben der Völker, Privates für Freunde und Bekannte...
Montag, 29. Juni 2009
Chernivci in neuem Glanz
So traf ich am Abend vom Dienstag zum Mittwoch meine Absolventinnen und Schüler der 10. und 11. Klasse. Das Gros der 10. und 11. kam dann am Mittwoch früh. Gegen 17.00 Uhr bin ich abgefahren. Allerdings war ich am Donnerstag in Begleitung "meiner Alumnis" aus Ivano schon wieder da. Sie waren noch nie (Ira) oder schon
So besuchten wir als erstes den jüdischen Friedhof (Bild links), auf dem Aufräumarbeiten ins Auge fielen. Ich habe dort bisher noch nie ein Gräberfeld offen und vom Bewuchs befreit gesehen. Nun kann man den ursprünglichen Zustand erahnen und auch auf Seitenwegen in das Dickicht weiterer "Schichten" der Begräbnisstätte eintauchen. Gut so. Bloß der Zugang zur letzten Ruhestätte der bei den Kämpfen im 1. Weltkrieg gefallenen Tataren ist ni
Jüdisches hat noch/ wieder seinen Stellenwert in Chernivci. So erinnern Bronzetafeln in der Kobylanska oder an der Philharmonie an jüdische Künstler. Das ehemalige jüdische Kulturhaus, jetzt als städtisches Kulturhaus renoviert (Bild links oben), trägt ebenfalls eine Gedenktafel, die an die frühere Bestimmung erinnert.
Hübsch anzusehen, aber leider immer noch im Rohzustand, ist der neue Brunnen am "Türkischen Platz". Kann se
Endlich fertig ist hingegen die Kobylanska- Straße, die alte "Herrengasse". Die Hausfassaden sind durchgängig neu gestrichen, der Boulevard mit neuen Platten belegt. In der Mitte gibt es Bäume, um die herum Sitzgelegenheiten zum Verweilen einladen. Einige neue Läden und diverse neue Freisitze sowie Lokale (beispielsweise das Restaurant "Kärnten" im Deutschen Haus) zeugen von dem Bemühen, die einstige Prachtstraße mit Leben zu füllen und so im eigentlichen Sinne wieder zu beleben. Was nutzt sonst die aufwändige Renovierun
Auch sonst machte die Stadt im Sonnenschein einen sehenswerten Eindruck. Schade nur, dass alles nur eine Kulisse des einstigen "Lebens" (in seiner geistigen Dimension) darstellt. Ob es der jungen Generation trotz Geschichts- und Lesedesinteresse gelingen wird, sich das im Gegensatz zu den Neubaugebieten ansehnliche Stadtfeld endlich nachhaltig anzueignen? Meinen jungen Freunden aus Ivano hat es dort immerhin gefallen...
Sonntag, 28. Juni 2009
Stare Selo und Halicz
Hm, ich verstehe leider immer noch nicht immer alles, was mir so gesagt wird. Was das Fort anlangt, war das kein Wunder. Ein paar kleine Stifte von 8 0der 9 Jahren standen bereit, ihr Wissen um die Geschichte in ein paar Hrivna umzusetzen. Eigentlich wollte ich nicht, aber als der,
Solche Rückfahrten von Lwiw aus führen über Halicz, dessen Schlossruine ich schon kannte. War trotzdem noch mal oben am Turm, von dem aus man weit ins Land sehen kann. Das wollte ich auch, aber das sich zum Regenguss zusammenziehende Wetter machte gute Fotos unmöglich. Oder kann man erkennen, wie weit ins Land hinein die R
Halicz selbst liegt zu Füßen der Burg am Flußufer. Das kleine Flusstal ist recht hübsch anzusehen wegen der viele kleinen Inseln und der weiten Wiesen an den flachen Ufern des mäandernden Flussbetts. So mag es auch vor Jahrhunderten ausgesehen haben. Bloß gab es da die Brücke sicher noch nicht...
Verkehr
Andruchowytsch hat wohl Recht, wenn er - was ich seit langem behaupte - die "Inbesitznahme" urbaner Architektur und Kultur durch zugewanderte proletarische Russen (nach 1939 bzw. 1945) bzw. sich proletarisierende Elemente ehemals dörflicher ukrainischer Bevölkerung (seit den 50er Jahren) für den Niedergang der städtischen Kultur verantwortlich macht. (vgl. Andruchowytsch, Das letzte Territorium, Suhrkamp, Frankfurt/ M. 2003, S. 45 ff.) Ähnliches behaupte ich nun mal öffentlich für den Auto- Verkehr bzw. für die "Kultur des Verhaltens im Straßenverkehr". Alles eine Folge davon, dass sich Bauern, die bis gestern Pferdewagen kutschierten, nun in Jeeps, dicke Lexus oder auch nur klapprige Ladas setzen! Das ist wie modernste Hardware von sagen wir einem Terrabite Festplatte inklusive Super- DSL etc. gekoppelt mit einem Pentium I und Win- Doofs 98 im Kopf! Man merkt es an den langsamen Reaktionen trotz Tempo 130; meist schauen die Lenker erst in den Spiegel, wenn sie schon halb abgebogen sind. Auf di
e Idee, dass jemand 140 km/h schaffen könnte, kommen sie meist gar nicht (oder zu spät). Das verhält sich mit dem Lada- Fahrer, der die Großfamilie mit Tempo 60 über die Straßen schaukelt, kaum anders. Er schaut höchstens alle 5 min mal hinter sich und findet das wohl schon viel zu viel, denn "früher", also als man noch mit dem rotbetressten Pferdchen trabte, brauchte man den "Schulterblick" auch nicht öfter. Resultate wie das hier zu bewundernde - wie konnte das am hellerlichten Tage bei absolut gerader und einsehbarer Straße passieren? - sind dann die Folge...
Der Rest ist die Mentalität des "Herren zu Pferde". Der Gaul muss prächtig sein, also der Wagen groß (Hauptsache groß!); und wer dem Herren in die Quere kommt, wer also bloß niederes Fußvolk ist, wird gnadenlos niedergeritten, was man an den Limousinen sieht, die alles niederzuwalzen bereit sind, seien es nun alte Babuschkas auf dem Zebrastreifen ("Kann die Alte nicht schneller, oder was?") oder Radfahrer am Straßenrand. Bremsen wegen unschuldiger Kinder? Fremde Idee aus dem verweichlichten Westen. Das trifft natürlich auch auf das Anlegen von Sicherheitsgurten zu; Taxifahrer sind geradezu beleidigt, ob dieses offenen Mißtrauens ihren Fahrkünsten gegenüber, und spätestens gewesene Offiziere werden einen dann aufklären, dass man hier sehen kann, wie weit der Mut der heutigen Deutschen von dem der früher hier kämpfenden entfernt ist. Verachtung gilt dem feigen Germanen- ein Kosak stirbt aufrecht in seiner Karosse! Alles klar? Weitere Ausführungen darüber, wie man etwa zu einer den Wetterverhältnissen angepassten Fahrweise steht, kann ich mir wohl sparen. Fakt ist: Spätestens 5 min nach Regenbeginn stehen die erstenWracks am Straßenrand- meist Auffahrunfälle....
Der Rest ist die Mentalität des "Herren zu Pferde". Der Gaul muss prächtig sein, also der Wagen groß (Hauptsache groß!); und wer dem Herren in die Quere kommt, wer also bloß niederes Fußvolk ist, wird gnadenlos niedergeritten, was man an den Limousinen sieht, die alles niederzuwalzen bereit sind, seien es nun alte Babuschkas auf dem Zebrastreifen ("Kann die Alte nicht schneller, oder was?") oder Radfahrer am Straßenrand. Bremsen wegen unschuldiger Kinder? Fremde Idee aus dem verweichlichten Westen. Das trifft natürlich auch auf das Anlegen von Sicherheitsgurten zu; Taxifahrer sind geradezu beleidigt, ob dieses offenen Mißtrauens ihren Fahrkünsten gegenüber, und spätestens gewesene Offiziere werden einen dann aufklären, dass man hier sehen kann, wie weit der Mut der heutigen Deutschen von dem der früher hier kämpfenden entfernt ist. Verachtung gilt dem feigen Germanen- ein Kosak stirbt aufrecht in seiner Karosse! Alles klar? Weitere Ausführungen darüber, wie man etwa zu einer den Wetterverhältnissen angepassten Fahrweise steht, kann ich mir wohl sparen. Fakt ist: Spätestens 5 min nach Regenbeginn stehen die erstenWracks am Straßenrand- meist Auffahrunfälle....
Marmor, Stein und Eisen bricht...

Samstag, 20. Juni 2009
Ivano Frankivsk- jüdischer Friedhof
Der Friedhof ist an seiner noch teilweise intakten (oder doch einst restaurierten?) Feldstein- Mauer in seinen ehemaligen Ausmaßen gut zu erkennen. Ein großes Areal, auf dem die Grabstellen jedoch zumeist eingeebnet sind. Eine Frau machte Heu, als wir kamen. Ich hätte sie fragen sollen, ob das als Friedhof- Pflege zu interpretieren sei, oder ob sie nur privat das Gelände nutzt. Wie dem auch sei, auf diese Weise sieht man, dass da (fast) nichts mehr ist. Vereinzelt finden sich Reste von Grabstellen, Grabsteine
Ein kleiner Teil des hiesigen Friedhofs ist bis in die 60er oder 70er Jahre hinein noch genutzt worden. Dort finden sich Gräber eher schon sowjetischen Zuschnitts. Einen separaten Teil mögen die deutschsprachigen J
Das war es denn auch schon. Mehrere separate Gedenksteine erinnern u.a. an die "beinahe 100 000 Sowjetbürger", die dem Terror zum Opfer fielen, an die ermordeten Juden von Borodszany, deren Überreste hier noch bestattet werden konnten. Ein neuerer Stein trägt eine hebräische und ukrainische Inschrift und am Eingang steht geschrieben, dass eine jüdische Familie den Erhalt des Friedhos ermöglicht hat. "Der Toten wird in ihren Familien in den USA und in Israel gedacht werden", so oder so ähnlich steht da geschrieben. Vermutlich zutreffend, denn jüdische "Familien" wird es in der Ukraine, wo ohnehin kaum jemand der ermordeten Juden gedenken würde, in nennenswerter Anzahl nicht mehr geben. Auch die Gemeinde in Ivano ist eine "Gemeinde auf Abruf", eine Gemeinde, in der man auf das Visum wartet oder auf die Ausreise, die man höchstens der noch lebenden Omas oder Opas wegen aufschiebt. Wo die begraben w
Oben, am regenverhangenen Himmel, krächzten die Raben. Totenvögel. Irgendwie passend zu dem verlassenen Areal, in dem sich außer uns nur ein Liebespärchen befand, dass sich vom Regen nicht vom Sockel des zentralen Gedenksteins vertreiben ließ. Liebe auf so einem Friedhof? Irgendwie passend zu der Hoffnung auf Zukunft, die es doch zu bewahren gilt (wenn es auch schwer fällt)...
(Leibliche) Freuden des Lebens
Am Montag haben sie sich dann erneut (diesmal schon mit mir) verabredet und gemeinsam erkundeten wir die Möglichkeit, in meiner kleinen Wohnung mit 6 Leuten zu kochen und anschließend das Zubereitete zu verspeisen. Taras war wieder der Hauptbeschäftigte,
Ich musste noch ein bisschen arbeiten und hab meine Testergebnisse, die Korrekturen von 30 schriftlichen Arbeiten konnte ich gerade so zur vereinbarten Zeit abschließen, noch eingeben und absenden müssen. Dann hab ich aber auch noch beigetragen: Mit geschnittenen Tomaten und der Verpflichtung, anschließend das Geschirr abzuwaschen! Es soll halt jeder tun, was sein Talent ist, oder? ;-)
Bleibt die Frage zu beantworten, ob es geschmeckt hat? Na aber! Es ist nichts übrig geblieben, obwohl alle wirklich gut satt geworden sind. So eine Käsefüllung hat es in sich!
Man sieht jedenfalls Erleichterung darüber, dass alles gelungen ist. Und auch Anja (auf dem Bild links) sparte nicht mit Lob über ihre tat"kräftige" Freundin. Sympathisch. Hier lernt keine für ihre künftige Rolle und Taras ist alles andere, als ein ukrainischer Macho. Einfach ein intelligenter junger Mann. Schön, dass es das immer wieder zu berichten gibt von einem Land, in dem ich sonst so viele mich eher unangnehm berührende Beobachtungen mache und auch mitteile. Es freut mich. Warum auch nicht?
Freitag, 19. Juni 2009
Reisen: Drogobyc und zurück
Aber wie sieht es denn nun aus unterwegs? Für alle, die mich das gefragt haben, hier einige Bilder. Wie man sieht, ist es im Sommer ein schöner Arbeitsweg. Im Winter kann freilich jeder Berg das Ende der Fahrt bedeuten. Es geht immer am Rande der Kaparten entlang- hoch genug für Schnee und Eis. Ziemlich befahren auch. Aber das ist eher von Vorteil. Eine Ka
Drogobyc selber bietet wenig. Rings um das historische Rathaus sind die Straßen aufgerissen, aber an Fertigstellung der Arbeiten ist der Krise wegen nicht zu denken. Kein Geld! Dass Drogobyc nicht gerade floriert, sieht man auch sonst. Ungepflegte Wohngebiete und miese Straßen, kaum irgendwo ein sichtbarer Wille, der Tristesse einen Farbtupfer eigenen Willens zur "schönen Gestaltung" entgegen zu setzen. Eher trifft das schon auf die Schule zu, die ein Zentrum auch des gesellschaftlichen Lebens einer Stadt ist, in der die Schulen geradezu der Hort einer Rest- Ku
Alte Reste sind allerdings vorhanden. Hier im Bild die alte Synagoge. Es soll auch noch eine für die reicheren Juden gegeben haben. Vom Marktplatz zur Synagoge führt eine Gasse, die heute noch vom Handel lebt. So mag
Aber das trifft nur den Tag. Um 18.00 Uhr wird abgebaut, etwas später klappen die Bügersteige hoch und nichts geht mehr.
Was macht man abends in Drogobyc? Sich fürchten...
Aber die Umgebung ist schön. 29 km weiter liegt Striy, von wo aus man auf die Straße nach Mukaczewo/ Uzhorod gelangt. Wenige Kilometer weiter beginnen die Kaparten, die
Freilich räumen die Leute ihren Müll nicht weg, weshalb die einschlägigen Plätze einer Müllhalde ähnlicher sehen als einem Platz zur Erholung. Aber was soll's? Die Kaparten sind groß und in weiten Teilen kaum erschlossen. Einem Urwald ähnlich bieten sie demjenigen jede Menge Abenteuerspaß, der auf Komfort, ausgezeichnete Wanderwege und Kneipen am Wegesrand verzichten kann und dafür lieber ziemlich einsame und fast unberührte Natur genießen will (und kann). Sicher nicht mehr lange, aber noch geht es. So sei es denn empfohlen...
Alfreds letzte Tage...
Lange Zeit kam ich zu gar nichts. Schuld waren bis Ende Mai Alfreds Abschiedspartys, die nicht nur meine Anwesenheit, so
ndern auch die ganze mögliche Leberaktivität beanspruchten ;-) Also eher eine angenehme Ablenkung vom Schreiben eines Blogs.
Nun ist mein lieber Kollege also leider weg und ich spüre doch gelegentlich Einsamkeit, da man nicht mehr einfach anrufen und fragen kann: "Pack mer' sch? Um 19.00 im boczka?" Da fragt man sich schon, wozu die Sonne lacht und abends geradezu dazu einlädt, in einem der vielen Freisitze den hübschen Frauen hinterher zu sehen. Und sie sind doch hübsch, nicht? Links zwei von Alfreds Absolventinnen im Ukrainer- Outfit und mit der traditionellen Schärpe in den Landesfarben. Das war am 31. 05. Alfreds letzter Auftritt also. Leider war das "letzten Klingeln" total verregnet, weshalb
auch keine guten Bilder gelungen sind. Aber ein paar mögen als Impression doch hierher gestellt sein. Unten "unser" Klassenraum, in dem die "Alumnis" Abschied nahmen und zeigten, wie sehr sie ihren Partner beim "activity" (einem Wortschatzspiel) vermissen werden. Taras, Julia und Anja (auf dem Bild) habe ich nun nebst Ira und Vika "geerbt" und ich werde mir Mühe geben, ihnen den Abschied vom "Übervater" ;-) etwas zu erleichtern. Nette junge Leute, mit denen es Spaß machen kann...
Noch einmal ein Essen beim Direktor und das war's dann. Alfred, ich werd' dich vermissen! Alles Gute in deinem Sabbath- Jahr mit Berta. Vielleicht sehen wir uns ja doch noch einmal in China oder Vietnam? Ich würde alles dran setzen, in eure Nähe zu kommen...
Nun ist mein lieber Kollege also leider weg und ich spüre doch gelegentlich Einsamkeit, da man nicht mehr einfach anrufen und fragen kann: "Pack mer' sch? Um 19.00 im boczka?" Da fragt man sich schon, wozu die Sonne lacht und abends geradezu dazu einlädt, in einem der vielen Freisitze den hübschen Frauen hinterher zu sehen. Und sie sind doch hübsch, nicht? Links zwei von Alfreds Absolventinnen im Ukrainer- Outfit und mit der traditionellen Schärpe in den Landesfarben. Das war am 31. 05. Alfreds letzter Auftritt also. Leider war das "letzten Klingeln" total verregnet, weshalb
Noch einmal ein Essen beim Direktor und das war's dann. Alfred, ich werd' dich vermissen! Alles Gute in deinem Sabbath- Jahr mit Berta. Vielleicht sehen wir uns ja doch noch einmal in China oder Vietnam? Ich würde alles dran setzen, in eure Nähe zu kommen...
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