Jedenfalls stand das Okapi auch etwas unschlüssig rum. Artgerecht? Auf jeden Fall besser als die Käfighaltung von früher. Auf jeden Fall besser als Zirkus. Aber wirklich gut? Ich weiß nicht...
Reisebilder aus der Ukraine, der Slowakei, Rumänien und Osteuropa. Reflexionen zum Alltag, Reiseberichte, Kurioses und Interessantes vom Zusammenleben der Völker, Privates für Freunde und Bekannte...
Donnerstag, 28. Juli 2016
Pongo- und Gondwana- Land
Jedenfalls stand das Okapi auch etwas unschlüssig rum. Artgerecht? Auf jeden Fall besser als die Käfighaltung von früher. Auf jeden Fall besser als Zirkus. Aber wirklich gut? Ich weiß nicht...
Mittwoch, 27. Juli 2016
Klein Paris mit "Land unter"
Den Betroffenen war es dann egal und sie liefen mit nassen Klamotten durch das Wasser. Franziska und ich hatten genug vom Katastrophentourismus und sahen im Haus nach, wo das Wasser im Keller zur Tür hinaus schwappte und sich vor der Treppe sammelte. Das bedeutet, ich muss morgen die Umzugskartons entsorgen, die Uta vorsorglich aufgehoben hat. Sie dürften Wasser gezogen haben und alsbald zu stinken anfangen. Sonst ist der Keller sicher dreckig. Wir werden ihn sauber kriegen.
Gegen die Kanalisation ist übrigens nichts zu sagen. Schon 15 min später war das Wasser wieder abgelaufen. Alles in Ordnung also. In der Gartenanlage sieht man jedoch, was Sturm und Hagel angerichtet haben. Bäume sind umgestürzt und überall liegen abgebrochene Äste herum. Weiter ist aber nichts passiert. Berlin, hört man, hat größere Probleme...
Urlaub- Augsburg am 25. 07.
Auch der Dom ist imposant und birgt manch Sehenswertes. Die Krypta z.B., in der als Gründungsheiliger ein Bischof aus dem 8. Jahrhundert begraben liegt. (Bild drei) Die romanischen Bildwerke beeindrucken durch ihre fast antike Ausführung. Ich fand das Motiv einer Grabsäule interessant, die sich im Dom findet. Mit einer Blüte an der Spitze soll sie ewiges Leben verkünden, ein Motiv, das aber aus der morgenländischen Tradition stammt. Ich kenne es von der muslimischen Grablege der tartarischen Soldaten, die auf dem jüdischen Friedhof in Czernowitz begraben sind! Ich war daher einigermaßen verblüfft, so etwas hier zu finden, Aber die Traditionslinie ist halt dieselbe. Da klärt es sich dann auf.
Aber Augsburg bietet nicht nur Mittelalter. Man spürt, dass die Stadt nie bedeutungslos geworden ist. Das zeigen die verschiedenen Baustile und die Schlösser aus spätbarocker Zeit, so das Domizil der heutigen Verwaltung. (Bild unten)
Augsburg war ein schöner Abschluss des Urlaubs. Am späten Nachmittag verließen wir die Stadt und sind nun wieder im Klein- Paris des Ostens. Warum auch nicht? Hier ist es auch schön! ;-)
Urlaub- Weil der Stadt und Tübingen am 24. 07.
Urlaub- Hohenzollern und Calw am 23. 07.
Alfred und Berta planten eine Fahrt mit dem Tandem an den Niederrhein. Für Uta eine Horrorvorstellung! Jedenfalls konnten wir die Vorbereitungen nicht weiter stören und daher verabschiedeten wir uns von unseren herzlichen und großzügigen Gastgebern. Hoffentlich kommen sie uns mal in Leipzig besuchen!
Beim Blick auf die Karte fiel uns die Burg Hohenzollern ins Auge, die wir gesehen haben wollten. Nein, nicht besucht. Nach Meersburg tut man sich keine "Nachbildung" mehr an. Aber landschaftlich sah es reizvoll aus und das war es auch. Wir fuhren irgendeine Hohenzollernstraße bergaufwärts und erreichten einen Punkt mit Panorama- Blick ins Land. Auf den bereit stehenden Bänken sitzend, genossen wir die Aus- und Einblicke (mit Teleobjektiv!) in die Burg. (Bild oben)


Dann ging es weiter nach Calw, wohin zu fahren meine Idee war. Ich wusste, dass die Stadt eine gebrochene Schönheit hat, schlug sie aber wegen Hesse vor. Die Einfahrt in die architektonische Wüste rund um das Zentrum ernüchterte denn auch und der einsetzende Regen tat wohl sein Übriges, meinen Mitfahrern die Stadt zu verleiden. Leider ist der eigentlich sehr schöne Marktplatz in Fachwerkbauweise (Bild zwei) derzeit durch die Bauzäune der Rathaussanierung arg verschandelt. Aber das muss in Kauf nehmen, wer den prächtigen Bau in neuem (alten) Glanz erleben will. Beim Stadtgang fand ich jedenfalls genügend "Perlen", die mir Calw positiv in die Erinnerung zurück holten. (Ich war 1992 ein paar Tage bevor wir nach Polen gingen dort und besuchte eine ungarische Freundin, die hier eine Weiterbildung absolvierte. Fast alle Deutschlehrerkolleginnen, die als Ortskräfte in Osteuropa DaF unterrichten, kennen Calw, weil die dortige Fortbildungsakademie die einschlägigen Kurse organisiert.) Bauten wie das wunderschöne Fachwerkhaus auf dem Bild rechts entschädigen für die Parkhäuser und die oft ein wenig lieblos modernisierten Häuser in den Nebenstraßen. Reste der jüdischen Kultur in der Stadt fanden wir auch. (Bild drei) Leider ohne Erläuterung, was wir da vor uns haben.
Die Nacht war kurz, da wir wegen der sich stauenden Wärme die Fenster weit aufgerissen hatten und so von den Geräuschen der auf dem Sims gurrenden und scharrenden Tauben aufgeweckt wurden. Das verleidete meiner Familie die Stadt endgültig. Trotz der schönen Straßenzüge auch am Fluss (Bild vier) und der Präsenz von Hermann Hesse (Bild unten- Uta mit Hesse) wollte niemand ins Museum und so fuhren wir am anderen Tag nach dem Frühstück ab.
Urlaub- Radfahren und einen Abend genießen am 22. 07.
Alfred und ich "machten" ca. 80 km um die wunderschöne Stadt Wangen herum. Sehr empfehlenswert auch der Leberkäs im St.- Fiedelis- Gasthaus. Mich beeindruckte die Freundlichkeit und Offenheit der "Grüß- Gott- Gäste", die sich problemlos freie Plätze an den Tischen anboten und einen sofort in ein Gespräch verwickelten. So sollte es sein und man fragt sich, wo dieser Ton, der früher in den Gartenkneipen des Ostens auch normal war, "bei uns" hingekommen ist? Alles wirkt hier überlagert von Frust und Meckerei. Von der Zahl der Deutschlandfahnen zu schweigen...

Mit dem Wetter hatten wir Glück. Erst kurz vor Willhams begannen Donner und Blitz und endlich auch starker Regen die angekündigten Gewitter anzuzeigen. Wir krochen in einer Bushaltestelle unter und Berta holte uns mit dem Kombi heim. Wenig später war alles vorbei und die Alm hüllte sich in dichten Nebel, der dann einem wunderschönen Sonnenuntergang wich. Ende eines schönen Tages!
Mit dem Wetter hatten wir Glück. Erst kurz vor Willhams begannen Donner und Blitz und endlich auch starker Regen die angekündigten Gewitter anzuzeigen. Wir krochen in einer Bushaltestelle unter und Berta holte uns mit dem Kombi heim. Wenig später war alles vorbei und die Alm hüllte sich in dichten Nebel, der dann einem wunderschönen Sonnenuntergang wich. Ende eines schönen Tages!
Urlaub- Meersburg und Ravensburg am 21. 07.
Zum Abschluss hatten wir wieder einen schönen Abend mit Aperitif, Weißwein und Rotwein nebst Käseplatte usw. usf.
Urlaub- Regensburg und Missen- Willhams am 20. 07.
Soll ich noch erwähnen, dass es in dem Haus einen wohlbestellten Weinkeller gibt? Alfred sparte nicht mit edlen Tropfen vom Jahrgang 2000 und anderen guten Jahren. Wir tranken viel, zu viel, und waren doch (?) guter Dinge. Meiner Gesundheit bekam es gut!
Urlaub- Regensburg am 19. 07.
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