
In der Klosterstadt wollten wir Helmut Bistika treffen, der sich mit seinen Künstlerfreunden von den "Jungen Milben" im Hotel "Kapitula" einquartiert hatte. Er hatte mich eingeladen, ein bisschen vom Flair so einer Kunstsession mitzuerleben. Das Hotel ist malerisch gelegen, aber leider nur schwach besucht. (Bild zwei) Zumindest die Küche und die romantische Rückfront mit Garten und Freisitzen hat das nicht verdient. (Bild drei) Herrlich ruhig gelegen kann man von dort die Aussischt auf die Burg genießen.
Ob das die Künstlerfreunde aus Deutschland, Österreich, Polen und Moldawien inspiriert? Was wir sahen, waren Spielereien. Malen, weil es Spaß macht, sich auszuprobieren. Nichts soll verkauft werden, es gibt keinen Druck. Sie trinken, essen, sprechen, schlafen und malen. So soll es sein.
Helmut arbeitete großformatig. In seinem Atelier hat er solch eine Fläche nicht, kann er so große Formate nicht übersehen. Wozu er das macht? Es macht Spaß! Das leere Blatt hat seinen horror vacui für den Bildner wie den Autor. Da ist Leere, die gefüllt werden will. Und so hat der Metzenseifener Tausendsassa die Leere mit seinen Fantasmagorien gefüllt... (Bild unten)
Über Levoca/ Leutschau und Presov/ Eperis fuhren wir dann zurück. Den Freitag verbrachten wir in Bardejov und Bardejov Kupele (Bad Bartfeld), wo wir Ludovit Petrasko trafen, von dem ich mich verabschieden wollte. Lutze fand's gut und so war es gut. Sonnabend dann 10 h im Auto nach Leipzig. Party bei Ines und Gerald am Abend. Man hat eben mehr zu tun als der "Leipscher Rat"! ;-)
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